Bodensee-Radmarathon 2007

Anreise Freitag

Das war ein Saisonausklang! Super. Tolles Wetter, tausende Teilnehmer und die 'alten' Bekannten von den Brevets im Mai. Das war doch was. Wir sind schon am Vorabend angereist und (nachdem die alle auf mich gewartet haben... - ich wäre mit dem Rad fahrend in der gleichen Zeit dort eingetroffen) sind wir essen gegangen. Wir haben geplaudert, gelacht und es hat Spass gemacht!

Der Marathon

Eine Gruppe ist um 7 Uhr, die andere um 8 Uhr gestartet. Am Morgen haben wir noch den Karl Nötzli und seinen Sohn getroffen. Allerdings sind wir nur kurz zusammengefahren. Die zwei sind fahrerisch irgendwie 'Out of this world' und wir mussten sie nach der Fähre ziehen lassen....

Wir, das heisst dann letztlich der Dieter, Andreas und ich, haben dann das 2 Frühstück am 1 Checkpoint eingenommen. Und dort hat dann auch die Trödelei begonnen. Der Andreas meinte, er hätte noch nie so lange Pausen gemacht. Wir schon, wenn ich mich recht erinnere ;-). Wir haben dadurch auch schon mal den einen oder anderen Schluss verpasst!

Wir sind dann wieder weiter. Zum 2 Checkpoint. Ewiges auf und ab hat mir dann einen Moment lang den Schneid abgekauft. Am 2 Checkpoint will der Dieter essen. NEIN!!!!! Es sind ja nur 2h zum Dritten. Wir machen es etwas kürzer (halbe Stunde nur...) und gehen wieder mit vollem Schub (der 'Schub des Manitou', nicht wahr Andreas?) Richtung Sigmarszell (bis dahin war ja der 'gefahrene' Schnitt über 30, es war aber bereits 14.00 Uhr und wir waren um 8.15 Uhr gestartet...).

Wir trödelten weiter. Wir sassen. Wir genossen die Sonne. Dann ging es langsam wieder auf die Räder. Wenn nur das Anfahren nicht jedesmal wäre. Wer solange rumsitzt wird halt bestraft!

In Altenrhein sind wir dann mal mit Blick auf die Uhr erschrocken. Der Andreas hat bisher noch gar nicht gesehen, dass um 19.00 Uhr die Posten geschlossen werden. Es sind aber noch 44km bis Tägerwilen und 30km bis Stein am Rhein. Und die ersten Fahrer werden hier schon beglückwünscht: sie haben die Tour bereits beendet. Als kämen sie von einer Reise vom Mond zurück... Bei uns beginnt also jetzt plötzlich der Druck etwas zu wachsen. 2.40h für 72km. Wie sollen wir da unsere gewohnt langen Pausen noch machen können?

Na dann, wir schwingen uns auf unsere Kohlenstofftiere und reiten nach Tägerwilen. Der Andreas spielt für uns die Lokomotive. Er hat sowieso überschüssige Energie. In seinem Windschatten wird es immer dann schwierig, wenn er denn Kopf senkt, die Arme auf den Triathlonlenker legt und die Kette nach rechts 'hängt': es geht gleich mit 5km/h schneller zur Sache. Ach: und er fährt einen perfekten Styl: ruhiger Oberkörper, kein schlenkern mit den Beinen, einfach perfekt! Gratuliere, Andreas! Ist auch wirklich 'wie Radfahren' anzusehen! Super!

Um 17.41 dann treffen wir in dann in Tägerwilen ein. Kurze Pause und weiter geht's. Mehr als eine Stunde stehen jetzt zur Verfügung für 28km. Wir können uns also Zeit nehmen (denkste, der Andreas wieder: Kette rechts, Kopf unten...). Ankunft in Stein am Rhein: Es warten der Andreas (Mäder), der Fritz und der Hansjörg. Wir trinken zusammen was und gehen langsam nach Hause..

Ein toller Tag! Fahrzeit für die 220km: 7h30min, Zeit von Start-Ziel: 10h30! Fazit: man sollte auch 'kleinere' Strecken einteilen um zumindest dann nicht hetzen zu müssen...


Bilder sind hier...

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